In welche Richtung kippt der direkte Vergleich? Im Hinspiel gewann Hannover United mit Joe Bestwick (links) gegen Nermin Hujic und die Baskets 96 Rahden mit zwei Punkten. Foto: Bonacker

Hannover. Acht Tage im Januar – die vielleicht wichtigsten für Hannover United mit Blick auf die Playoffs. Am Sonnabend ist der Dritte der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL1) zu Gast beim Fünften, den Baskets 96 Rahden. Eine Woche später empfängt United den aktuell Vierten, die Doneck Dolphins Trier, in der United-Arena. Alle drei Teams wollen das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale. Alle drei Teams stehen derzeit bei 14 Punkten – und Hannover liegt beim direkten Vergleich vorn.

Das soll auch so bleiben. „Wir haben viel vor“, sagt United-Trainer Martin Kluck vor dem Spiel in Rahden (Anwurf 18 Uhr). „Rahden verfügt über eine schnelle Mannschaft, die mit starken Außenschützen agiert. Wir müssen damit rechnen, dass sie wie im Hinspiel eine Ganzfeldpresse auspacken werden“, so Kluck. Und dieses Hinspiel gegen Rahden, das auf seinen Topscorer Mustafa Korkmaz verzichten musste, war eine ganz heiße Kiste. United ging mit sechs Punkten Rückstand in die letzten zehn Minuten, drehte das Spiel, lag wieder hinten, ging 80 Sekunden vor Schluss mit einem Punkt in Führung – und brachte das Spiel über die Zeit (65:63). Glücklich, vielleicht. Aber verdient. Nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt war das der Start zu einer Superserie mit sechs Siegen in Folge, unter anderem in Trier, und Platz drei in der Tabelle.

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Nun gehts also darum, den direkten Vergleich gegen Rahden und Trier zu gewinnen. Vor der zweiwöchigen Winterpause hat United die Baskets Hamburg als direkten Konkurrenten im Falle von Punktgleichheit auf Abstand gehalten. Das hat ganz gut geklappt. Gegen den Aufsteiger wird’s nun schwieriger. Neben Korkmaz (22,4 Punkte pro Spiel) werfen der polnische Nationalspieler Krzysztof Bandura (17,0) und die niederländischen Nationalspieler Bo Kramer (10,1) und Quinten Zantige (8,2) verlässlich. Allerdings hat United in der Offensive deutlich zugelegt: Neben Topscorer Joe Bestwick (27,7 Punkte) auf Platz zwei in der Rangliste der besten Werfer treffen Kapitän Jan Sadler (13,7) und die niederländische Welt- und Europameisterin Mariska Beijer (10,8), die nach ihrer Grippe wieder einsatzbereit ist, zweistellig, knapp gefolgt von Christoph Lübrecht mit 8,2 Punkten.

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