Hannover United 2 und das verflixte 3. Viertel in Hamburg

Geschrieben von Justus Wolters
Die Zweite von Hannover United zog es am vergangenen Samstag, wie schon zwei Tage zuvor die Erste, an die Elbe nach Hamburg. Und so, wie es der Ersten United-Garde schon nicht gelungen war, Punkte aus der Hanseaten-Stadt zu entführen, so blieb es auch bei Hannover United 2 bei einem Versuch.
 

Das Spiel begann in der Fremde für die Füchse vielversprechend. Im harmonischen gleichen Takt punkteten die Teams auf beiden Seiten und blieben in Lauerstellung. Das erste Viertel endete mit einer knappen Führung für Hamburg – 15:14. Und das, obwohl bei United Sebastian Staub, Simon Schulte und Felix Heise nicht mit aufs Feld rollen konnten.

Im zweiten Viertel der Partie schaltete United noch einen Gang höher und zog sogar an den engagierten Gastgebern vorbei. Ärgerlich: Alexander Budde musste auf Seiten der Leinstädter mit 5 Fouls das Feld verlassen. Mit vier Punkten in Front rollten die Tilgner-Schützlinge in die Halbzeit. 24:28.

Der Anpfiff zur zweiten Spielhälfte muss dann anscheinend deutlich zu leise gewesen sein, denn die Hannoveraner verschliefen den Beginn des zweiten Spielabschnitts komplett. Gerade Mal sechs Punkte konnten die Füchse sammeln, bevor es in das finale Viertel ging. Die erfahrenen Hamburger witterten ihre Chance kamen zu einfach zu schnellen Punkten. Das Spiel war nun wiederum gedreht. Mit einem 40:34-Rückstand begann das vierte Viertel für die Füchse.

Auch Thomas Schröder und Heiko Müllers wurden mit 5 Fouls dem Feld verwiesen. Die verbliebenen Füchse konnten den abgezockten Hamburgern leider nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Mit einer 61:50 Niederlage trat die Zweite von Hannover United die Heimreise an.

Kapitän der Zweiten Lukas Seyring ordnete das Spiel im Anschluss so ein: „In der ersten Halbzeit waren wir gleich auf und haben gegen die alten Hasen von Hamburg gut mitgehalten. Trotz des frühen Verlusts von Alex, standen wir in der Defense sicher. Im dritten Viertel kam der Einbruch. Wir haben viele einfache Punkte liegen lassen und das Spiel komplett aus der Hand gegeben. In zwei Wochen folgt bereits das Rückspiel gegen Hamburg und wir hoffen, es dann wieder gut zu machen.“

Topscorer bei Hannovers Zweiter war Heiko Müllers mit 25 Punkten.
Auf Seiten der Hanseaten war Dirk Thalheim mit 15 Punkten der eifrigste Zählersammler.


Foto: Werner Schorp